Datum: 14. August 2026 um 15:33 Uhr
Alarmierungsart: DME
Dauer:
Einsatzart: Brandeinsatz > FW4
Einsatzort: Zwischen Zeven und Godenstedt
Einsatzleiter:
Mannschaftsstärke:
Fahrzeuge:
Einheiten: Hellwege, Horstedt, Sottrum
Weitere Kräfte: DRK Einsatzzug ROW, Drohneneinheit Kreisfeuerwehr, ELW 3 Landkreis Rotenburg, Feuerwehr Bevern, Feuerwehr Bremervörde, Feuerwehr Fintel, Feuerwehr Flugdienst Niedersachsen, Feuerwehr Hatzte-Ehestorf, Feuerwehr Heeslingen, Feuerwehr Hepstedt, Feuerwehr Hesedorf (Gyhum), Feuerwehr Karlshöfen, Feuerwehr Lavenstedt, Feuerwehr Meinstedt, Feuerwehr Oldendorf, Feuerwehr Rahde, Feuerwehr Rockstedt, Feuerwehr Rüspel-Volkensen-Nindorf, Feuerwehr Sassenholz, Feuerwehr Seedorf, Feuerwehr Selsingen, Feuerwehr Westerwalsede, Feuerwehr Wistedt, Feuerwehr Wittkopsbostel, Feuerwehr Wohlsdorf, Feuerwehr Zeven, Führungskräfte der Kreis- und Gemeindefeuerwehr, SEG Rettung Zeven, Unterstützungsgruppe ÖEL Rettungsdienst
Einsatzbericht:
Am Freitagnachmittag gegen 14:00 Uhr kam es im Bereich zwischen Zeven und Godenstedt zu einem größeren Wald- und Flächenbrand. Auf einer Fläche von rund zwei Hektar brannten eine Weide sowie angrenzende Waldflächen.
Das Feuer war zunächst auf der Weidefläche ausgebrochen und breitete sich aufgrund der trockenen Vegetation schnell auf den angrenzenden Wald aus. Ein Landwirt entdeckte den Brand zufällig und setzte den Notruf ab.
Durch den umfangreichen Einsatz zahlreicher Feuerwehren konnte das Feuer nach rund 90 Minuten unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Die anschließenden Nachlöscharbeiten dauerten jedoch noch mehrere Stunden an.
Glutnester mit Drohne aufgespürt
Eine besondere Herausforderung stellten zahlreiche Glutnester im Waldboden dar. Mithilfe der Drohneneinheit der Kreisfeuerwehr konnten diese aus der Luft aufgespürt und anschließend von den Einsatzkräften gezielt abgelöscht werden. Dabei kam auch spezielle Waldbrandausrüstung zum Einsatz.
Die hohen Außentemperaturen sorgten während des lang andauernden Einsatzes für eine zusätzliche Belastung. Zwei Feuerwehrleute wurden verletzt, einer von ihnen musste zur weiteren Behandlung in das Bremervörder Krankenhaus transportiert werden.
Der DRK-Einsatzzug ROW übernahm während des Einsatzes unter anderem die Versorgung der Einsatzkräfte mit ausreichend Getränken.
Große Unterstützung durch örtliche Landwirte
Ein besonderer Dank gilt den Landwirten aus der Umgebung. Sie unterstützten die Feuerwehr kurzfristig mit wassergefüllten Güllefässern, halfen bei der Wasserversorgung und bewässerten die betroffenen Flächen umfangreich. Dadurch leisteten sie einen wichtigen Beitrag zur Brandbekämpfung.
Insgesamt waren rund 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst an dem mehrstündigen Einsatz beteiligt.
Bild: Kreisfeuerwehr Rotenburg