Im Juni führte die Technische Gruppe der Samtgemeinde Sottrum im Rahmen eines Übungsdienstes eine praxisnahe Ausbildungsübung zur technischen Unfallrettung durchgeführt. Im Mittelpunkt standen die Patientenrettung, das sogenannte Hängetrauma sowie die Sofortrettung aus verunfallten PKW.
Nach einer kurzen theoretischen Einführung und kurzer Wiederholung ging es direkt in die Praxis. Unter realitätsnahen Bedingungen übten die Mitglieder der Technischen Gruppe unter der Leitung von Fabian Zill und seinem Stellvertreter Sven Peter verschiedene Rettungstechniken, um verunfallte Personen sicher und zügig zu befreien. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der sicheren Handhabung der eingesetzten Ausrüstung.
Dabei kam auch eine vom Landkreis Rotenburg neu beschafftes Rettungsgeschirr mit zum Einsatz, was im Vorangegangenem Dienst schon thematisiert wurde.
Die neue Rettungsweste mit Gurtsystem zur Patientenrettung eignet sich um den Patienten zum Beispiel auf das Rettungsbrett zu ziehen. Dabei ist der Patient durch die Weste fixiert und wird in einer stabilen Position gehalten.
Ein weiterer Schwerpunkt war das Thema Hängetrauma. Dabei lernten die Teilnehmer die medizinischen Risiken kennen, die nach längerem bewegungslosem Hängen in einem Anschnallgurt entstehen können und auf welche Besonderheiten dabei berücksichtigt werden müssen.
Den Abschluss bildeten verschiedene Szenarien zur Sofortrettung. Hier zeigte sich, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit, klare Kommunikation und routinierte Abläufe innerhalb der Technischen Gruppe sind. Alle Übungsteilnehmer konnten ihr Wissen vertiefen und ihre praktischen Fähigkeiten weiter ausbauen.
Die Übung verlief erfolgreich und verdeutlichte einmal mehr, wie wichtig eine regelmäßige Aus- und Fortbildung ist. Nur durch kontinuierliches Training können die Einsatzkräfte im Ernstfall schnell, sicher und professionell handeln und Menschen in Not wirksam helfen.
